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Tourtagebuch:
Stadtfest Heide
Keine Kleinstadt die sich so dermaßen herrlich selbst inszeniert. Keine Touris zum
ausbeuten aber 32 dicke Feste im Jahr feiern – mit sich selbst! So kenne ich euch –
ein bisschen ist das Onanie, oder ? Für mich war es tatsächlich ein kleines Homecoming
– zurück auf ´ne Bühne. Der Standpunkt ist neu, die Perspektive gleich – wie der
Kabelsalat und die Feedbacks.
Die Techniker waren ausgesprochen nett – Danke noch mal an Simon, der wirklich
exzellent den sich vor ihm auftuenden Raum nutzte ( kleiner Ausrutscher in die
Fußballersprache) und Didge und Stimme herrlich über den Platz rollen ließ – hat
wirklich Spaß gemacht.
Mein neuer „Bandkollege“ – der kleine Trompeter .. auch nicht schlecht! Und das im
ersten Song – herrlich! Als er sich allerdings anschickte den 2ten gleich noch hinterher
zu schmettern, musste ´n guter Trick her – Eis versprechen oder so - aber so locker
wurden wir ihn nicht los ... er musste dann in feinster Hooligan-Manier von der Bühne
getragen werden .. Ja! Rebellen braucht das System ..
Danach alte Bekannte wieder gesehen – fast schon Weggefährten – viel gesprochen,
gedrückt und geherzt – wenn wir Zeit hatten gleich auch noch gewangt – geaugt –
geohrt – gehandet und gefußt – gebauchnabelt aber hat keiner an dem Abend – ehrlich!
Durch die etwas verwirrende bis gar nicht stattfindende Berichterstattung allerdings
kamen die meisten bekannten Gesichter erst gegen Ende des Konzerts –schade drum ...
kommt doch einfach zum Heider Sommerschein Open Air - baruka! bj.
Vlotho Open Air bei Osnabrück
Danke Vlotho!
Es war wieder so, wie wir es von den Vlothoranern gewohnt sind. Bestens organisiert,
mit Liebe, Herzblut und Gemütlichkeit.
Und es hat nicht geregnet – zumindest am Samstag nicht!
Dorthin zu kommen war schon brenzliger: 40 km vor der entscheidenden
Autobahnausfahrt flog uns ein Reifen um die Ohren – bei so 130km – urrg! – Alles gut –
2 Std ADAC geregelt und dann auf ´m Notrad weiter ...
Hier kommt noch mal durch, was ich oben schon erwähnte – die Vlotholoitz sind die Guten !
Am nächsten Tag hatte ich wieder ´n fetten Puschen hinten drauf – ausgewuchtet und
gelackt ... manmanman !!! Danke Christian ..
Und dabei war es war Sonntag !
Wie es schon Naturgesetz zu sein scheint, begegnete ich auch hier sofort nach dem
Aussteigen einen Mischer der LSD aus ´m FF kennt. Diesmal war es HAJÖ. Hajö war dort,
um die absolut genialen Silversurfers zu mischen – und Hajö hat denn auch mir den
Sound geschraubt – und das klappte natürlich wunderbar – supergeil wie es alles
bereithält – das Leben ... thanx a lot!
Ist immer ein bisschen wie mit ´m Messer zu ´ner Schiesserei kommen – so alleine mit der
Gitarre auf der dann doch großen Bühne .. und es hat so 1-3 Songs gebraucht ... aber dann
war mir warm und behaglich zumute...der Monitorsound stand und es war gut.....
Und -dort wo wir geschlafen haben, steht man morgens auf – geht ans Fenster – gähnt und
streckt sich ...und glotzt, sich die Augen ungläubig reibend, auf ´n Marihuana Acker ...
Wahnsinn ....
Ach nee – Frühstück ...Bj.
Heider Sommerschein Open Air
Jo, Mann..
Heider Sommerschein ... von oben sah man das Fiasko so richtig!
Tolle Infrastruktur – der Tisch war wundervoll gedeckt – alles stimmte – fast.... nur die
Leute fehlten.
Kam irgendwie nicht in Schwung – konnte nix erzählen zu meinen Songs – mein Humor war
schon den ganzen Tag über abgemeldet – und so war denn auch der Gig – relativ humorlos
durchgedaddelt – froh damit durch zu sein ... Sorry ...kommt vor...bj.
Elmshorner Hafenfest
Dafür stimmte hier dann wieder die „innere Haltung“ mit der man so´n Ding durchzuziehen
hat.Das Konzert hat mir wirklich Spass gemacht – die Energie stimmte und das Du mich so
nett angesagt hast, Stefan – Thanx a lot – das nahm mir den Akt, mich irgendwie zu
verkaufen – der Tonmann und sein Deputy – supernette, kompetente Leute, wobei auch
hier wieder mein schon bekanntes Glück mit den Tontechnikern eintraf
Der Mann verstand auf Anhieb was ich wollte – und dann – bei so einem Gefühl von Sicherheit,
Rundheit und Selbstverständlichkeit, hin und wieder in vertraute Gesichter aus LSD-Zeiten zu
blicken tut immer wieder gut – ... manchmal möchte man gar nicht aufhören zu spielen – so
war es in Elmshorn.
Und es finden immer mehr Songs einen Platz in meinem Programm – so das ich die Spielzeit
von 35-45min. eindeutig überdenken muss. Freu mich tierisch auf Fehmarn. Grins bj.
Fehmarn open Air
YES – das war ein schönes Fest. Das Wetter stimmte – die Festival-Crew um J.J.Krohn und Co
sowieso. Dufte Leute mit viel Herz, Kraft und ´ne richtigen Priese Wagemut. Schön, an solche
Orte unvergessener Großtaten (grins) zurückzukehren – ganz groß.. auch die Bühne – mit –
keine Ahnung 25.000?! Peoples davor – oder wie viel waren das? Und wie ALLEIN – im wahrsten
Ursprung dieses Wortes. Solo auf ´ner gefühlten 5000qm2 Bühne. Da sucht man zuweilen
schon mal die Band hinter sich... keine da – hmm – und da steh ick denn so – Nachts um
1 oder 2.00h und guck in den Himmel und suche nach irgendetwas, woran ich meinen Blick fest
tackern kann – und da steht er ... der Mond – und nach fast 3 Jahren kullert es mir aus dem
Hals und ich höre mich singen. „ .. and than we can talking now – to the moon.” Seitdem wieder
fest im Programm. Der einzige Song (bisher) aus dieser Zeit, der „hinüber gerettet wurde....
Und auch auf dem Fehmarn Open Air klappte ohne weiteres, was schon auffällig oft hinhaute.
Die Frage: Wer macht mir da vorne den Sound? Auch hier traf ich auf alte Bekannte und sach
nur: Thanx a lot..... War schön wieder bei Euch zu sein! Auf ein nächstes Mal.
Festival der Kulturen
So – da war sie – die Bühne auf der LSD ihr letztes Konzert gaben. Schön wie sich die Kreise
schließen und wie das Leben mir dazu die Möglichkeit bereithält. Damals war ich komplett blau
angemalt .. ( es war ein Edding!!! ) Das habe ich diesmal natürlich sein gelassen. Ein bisschen
Wehmut war schon dabei – aber wunderbar so viele alte Bekannte zu sehen. Danke auch an
die beiden Percussionisten, mit denen ich am Ende des Konzertes noch ein wenig jammen durfte ..
Immer ein gutes Fest für ein gutes Ansinnen. Nicht müde zu werden. In diesen Tagen um so
schwieriger. Der Focus liegt woanders. Anstrengende Themen – trotzdem kamen 1000 oder
2000 – Klasse!
Und auch der Sound kappte problemlos.. ich wundere mich darüber auch nicht mehr.
Das soll so ..
So – und nu – auf in den Winter - ´n paar kleine Clubs liegen an .. Ob ich ´s packe, weiter so
diszipliniert zu schreiben? .. mal schauen ..
allerspätestens aber zu nächsten Festivalsaison ... HOOKA HEY |